Tischtennis Spielgemeinschaft

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Wie auch schon in den letzten beiden Spielzeiten kommt die Verbandsoberligamannschaft der SG FHW nur schwer in Tritt. Zu Beginn der Saison wurden an eigenen Tischen Partien am letzten Wochenende gegen die Gäste aus Trier-Zewen und Wackernheim mit 6:9 bzw. 7:9 verloren. Dies ist insbesondere bitter, da in beiden Partien Punktgewinne in Reichweite waren und verdient gewesen wären. Eine magere Ausbeute in den knappen Spielen verhinderte mehr gegen zwei Gegner, die man im Kampf um den Klassenerhalt eigentlich hinter sich sieht.

SG FHW gegen Trier-Zewen 6:9 – Faber in Form und damit allein auf weiter Flur

In Bestbesetzung trat die Mannschaft um Spielführer Bielinski gegen die Gäste aus Trier-Zewen an. Die SG FHW befand sich in der Favoritenrolle angesichts der Tatsache, da es sich beim Gegner um einen Aufsteiger handelt, der in jedem Paarkreuz mit weniger TTR Punkten aufwartete. Leider konnte die SG FHW im Verlauf des Spiels dieser Favoritenrolle nie gerecht werden. Einen Rückstand in den Doppeln (nur Schwierz/Faber gewannen) lief man bis zum Schluss erfolglos hinterher. Vier der fünf Spiele im Entscheidungssatz gingen verloren, besonders Cieslik erlebte einen rabenschwarzen Tag mit zwei Niederlagen im Entscheidungssatz. Halinski konnte seinerseits 4 Matchbälle nicht nutzen zum Sieg. Stärkster Spieler in den Reihen der SG FHW war Faber, der neben dem Doppel auch im Einzel doppelt punkten konnte. Weitere Einzelsiege holten Schwierz, Halinski und Javaid (je 1).

SG FHW gegen Wackernheim II 7:9 – Ersatzspieler Peinemann unbesiegt, und es reicht trotzdem nicht

Am Sonntag erwartete man die Zweitvertretung des TSV Wackernheim. Schwierz fehlte bei diesem Spiel berufsbedingt. Besser als am Vortag lief es in den Doppeln, denn man ging 2:1 in Führung. Doch das Unheil des Vortags nahm bereits auch hier wieder Konturen an, denn auch hier wurde erneut eine hohe Führung im Entscheidungssatz nicht zur 3:0 Führung genutzt. Immerhin konnte aber auch eines der Doppel im Entscheidungssatz gewonnen werden. Bielinski konnte im ersten Einzel des Tages gar auf 3:1 erhöhen. Danach wurden aber durch Faber und Cieslik beide Partien im Entscheidungssatz verloren. Diese Verunsicherung ließ sich im Verlauf der Partie nicht mehr ablegen. In der Mitte kam es an diesem Tage zu vier hauchdünnen Niederlagen, die insgesamt sicherlich als mitspielentscheidend zu bewerten sein müssen. Wie es gehen kann zeigte der Ersatzspieler aus der dritten Mannschaft Peinemann (aka „Bennebäm“). Normalerweise zwei Klassen tiefer aufschlagend gewann er nicht nur das Doppel mit Cieslik knapp, sondern auch beide Einzel überlegen in überragender Manier. Leider war es an diesem Tage nicht genug für die Erste der SG FHW. Nach verlorenem Abschlussdoppel war das bittere Resultat eine 7:9 Niederlage. Weitere Punkte für die SG FHW erzielten Bielinski/Faber im Doppel und Bielinski, Halinski und Javaid (je 1) im Einzel.

Die Möglichkeit direkt zum Beginn der neuen Saison gegen direkte Konkurrenten ein Zeichen zu setzen wurde verpasst. Ganz im Gegenteil, nach den gezeigten Leistungen wird die SG FHW nun eine Hauptrolle im Kampf um den Abstieg spielen. Als Gründungsmitglied der vor 6 Jahren neu geschaffenen Klasse Verbandsoberliga soll dies verhindert werden. Die nächsten Partien im Oktober werden hierüber bereits Aufschluss geben.

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